Schallempfindungsschwerhörigkeit – Was ist das?

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Veröffentlicht:

23. Dezember 2025

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Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Schallempfindungsschwerhörigkeit entsteht durch eine Schädigung der Sinneszellen im Innenohr oder des Hörnervs und führt dazu, dass Schallsignale nicht mehr vollständig ans Gehirn weitergeleitet werden.
  • Die Ursachen sind vielfältig, etwa Alter, Lärmbelastung, Infektionen, Durchblutungsstörungen oder genetische Faktoren.
  • Heilbar ist diese Form der Schwerhörigkeit meist nicht, doch moderne Hörgeräte können den Hörverlust wirkungsvoll ausgleichen und das Sprachverstehen deutlich verbessern.
  • Digitale Hörsysteme passen sich automatisch an unterschiedliche Hörsituationen an und ermöglichen so ein natürliches, komfortables Hören im Alltag.
  • Regelmäßige Hörtests und Anpassungen sichern langfristig eine optimale Hörqualität und fördern die Lebensqualität der Betroffenen.

Was ist eine Schallempfindungs-schwerhörigkeit?

Eine Schallempfindungsschwerhörigkeit ist eine Form des Hörverlusts, bei der die Schallwahrnehmung im Innenohr oder entlang des Hörnervs beeinträchtigt ist. Während das Außenohr und Mittelohr die Schallwellen noch korrekt weiterleiten, werden diese im Innenohr nicht mehr richtig in elektrische Signale umgewandelt oder das Gehirn kann sie nicht mehr vollständig verarbeiten.

In vielen Fällen liegt die Ursache in einer Schädigung der feinen Haarzellen in der Hörschnecke (Cochlea). Diese Zellen sind entscheidend dafür, dass akustische Reize in Nervenimpulse umgewandelt werden, die dann an das Gehirn weitergeleitet werden. Wenn diese Funktion gestört ist, klingt Sprache häufig undeutlich, Geräusche erscheinen verzerrt oder zu leise, und das Sprachverstehen, besonders in lauter Umgebung, fällt schwer.

Ursachen können das natürliche Altern, Lärmbelastung, genetische Faktoren, bestimmte Medikamente oder Erkrankungen des Innenohrs sein. Eine Schallempfindungsschwerhörigkeit ist in der Regel nicht heilbar, doch moderne Hörsysteme können den Hörverlust effektiv ausgleichen und so die Lebensqualität deutlich verbessern.

Ursachen der Schallempfindungs-schwerhörigkeit

Eine Schallempfindungsschwerhörigkeit kann viele verschiedene Ursachen haben. Sie betrifft meist das Innenohr oder den Hörnerv und entsteht, wenn die feinen Haarzellen in der Cochlea oder die Nervenverbindungen zum Gehirn geschädigt werden.

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die häufigsten Auslöser:

Altersbedingte Veränderungen (Presbyakusis)

Mit zunehmendem Alter lässt die Leistungsfähigkeit der Hörzellen im Innenohr nach. Diese altersbedingte Schwerhörigkeit entwickelt sich schleichend und betrifft vor allem hohe Frequenzen.

Betroffene bemerken häufig, dass Sprache, besonders in geräuschvoller Umgebung, undeutlicher klingt.

Lärmschäden

Dauerhafte oder plötzliche Lärmbelastung gehört zu den häufigsten Ursachen einer Schallempfindungsschwerhörigkeit. Laute Musik, Maschinenlärm oder beruflicher Krach können die empfindlichen Sinneszellen im Innenohr dauerhaft schädigen.

Akustisches Trauma

Ein einzelnes, sehr lautes Geräusch, etwa eine Explosion oder ein Schuss in unmittelbarer Nähe, kann ein akustisches Trauma verursachen. Dabei werden die Haarzellen im Innenohr plötzlich überlastet und teilweise irreversibel geschädigt.

Infektionen des Innenohrs

Virus- oder bakterielle Infektionen können ebenfalls eine Schallempfindungsschwerhörigkeit auslösen. Entzündungen wie eine Labyrinthitis oder Mumps können das Innenohr in Mitleidenschaft ziehen und zu bleibenden Hörminderungen führen.

Durchblutungsstörungen

Wird das Innenohr nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, können die empfindlichen Hörzellen Schaden nehmen. Ursachen dafür sind häufig Kreislauferkrankungen oder plötzliche Gefäßverschlüsse.

Medikamentöse Ursachen (Ototoxizität)

Einige Medikamente können das Gehör beeinträchtigen. Dazu zählen bestimmte Antibiotika, Chemotherapeutika oder Schmerzmittel, die das Innenohr schädigen und eine Schallempfindungsschwerhörigkeit verursachen können.

Genetische Faktoren

Auch Vererbung spielt eine Rolle. Genetische Veränderungen können schon im Kindesalter oder später im Leben zu einer Störung der Schallverarbeitung im Innenohr führen.

Tumorerkrankungen

Gut- oder bösartige Tumore, wie etwa ein Akustikusneurinom, können den Hörnerv beeinträchtigen und dadurch das Hörvermögen einschränken.

Stoffwechselerkrankungen

Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder Schilddrüsenstörungen können die Durchblutung und den Stoffwechsel im Innenohr negativ beeinflussen und somit das Gehör schwächen.

Idiopathische Ursachen

In manchen Fällen lässt sich keine eindeutige Ursache feststellen. Diese Form wird als idiopathische Schallempfindungsschwerhörigkeit bezeichnet. Trotz intensiver Diagnostik bleibt der Auslöser unklar, doch auch hier können moderne Hörsysteme die Hörleistung wirksam unterstützen.

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Hörgeräte bei Schallempfindungs-schwerhörigkeit

HdO Hörgeräte in Feldkirchen-Westerham

Eine Schallempfindungsschwerhörigkeit kann das Hören und Verstehen im Alltag deutlich erschweren. Heilbar ist sie in der Regel nicht, doch moderne Hörgeräte können den Hörverlust wirkungsvoll ausgleichen. Sie verstärken gezielt die für das Sprachverstehen wichtigen Frequenzen und filtern störende Nebengeräusche heraus. Dadurch wird das Hören natürlicher und Gespräche werden wieder entspannter möglich.

Bei lauter Hörgeräte beraten wir Sie individuell, welches Hörsystem am besten zu Ihrem Hörprofil und Ihren Bedürfnissen passt. Ob diskrete Im-Ohr-Geräte oder komfortable Hinter-dem-Ohr-Modelle, moderne digitale Hörsysteme überzeugen durch hohe Klangqualität, intelligente Geräuscherkennung und praktische Funktionen wie Bluetooth oder wiederaufladbare Akkus.

Die Eingewöhnung braucht etwas Zeit, da sich das Gehirn an die neuen Klangeindrücke gewöhnen muss. Regelmäßige Kontrollen und Anpassungen sind daher wichtig, um dauerhaft ein optimales Hörerlebnis zu sichern. Die Kosten für Hörgeräte werden je nach Modell und Krankenkasse teilweise oder vollständig übernommen.

Wir unterstützen Sie gerne bei der Auswahl und bei allen Fragen zur Erstattung.

So ermöglichen moderne Hörsysteme auch bei einer Schallempfindungsschwerhörigkeit wieder aktives Hören und mehr Lebensqualität.

FAQ

Eine Schallempfindungsschwerhörigkeit ist in den meisten Fällen nicht heilbar, da die geschädigten Haarzellen im Innenohr sich nicht regenerieren können. Dennoch lässt sich der Hörverlust mit modernen Hörsystemen sehr gut ausgleichen. Durch individuell angepasste Hörgeräte können Betroffene Sprache wieder klarer verstehen und aktiv am sozialen Leben teilnehmen.

Sobald Sie merken, dass Gespräche anstrengend werden, Sie häufig nachfragen müssen oder Geräusche leiser und undeutlicher klingen, sollten Sie Ihr Gehör prüfen lassen. Bei lauter Hörgeräte führen wir eine genaue Höranalyse durch und beraten Sie, ob und welche Hörsysteme für Ihre Schallempfindungsschwerhörigkeit sinnvoll sind. Eine frühzeitige Versorgung verhindert, dass das Sprachverstehen weiter nachlässt.

Der Alltag kann unterschiedlich stark beeinträchtigt sein, je nachdem welche Frequenzen betroffen sind. Manche Menschen hören hohe Töne schlechter, andere haben Schwierigkeiten mit mittleren oder tiefen Frequenzen. Bei einer einseitigen Schallempfindungsschwerhörigkeit ist nur ein Ohr betroffen, was das Richtungshören erschwert.

Es gibt auch Fälle einer kombinierten Schwerhörigkeit, bei der sowohl das Innenohr (Schallempfindungsschwerhörigkeit) als auch das Mittelohr (Schallleitungsschwerhörigkeit) betroffen sind. In allen Fällen können individuell angepasste Hörsysteme den Alltag erheblich erleichtern und wieder mehr Lebensqualität schaffen.

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